Der Whistleblower bestraft, nicht die korrupten Beamten
Anstatt Korruption zu verfolgen, wandte sich das polnische Justizsystem gegen den Whistleblower.
Der Richter in meinem NCN-Verfahren erhielt 400 000 PLN an Schenkungen (nicht von der Familie) im selben Monat, in dem ihm die Sache zugelost wurde
Dieser Abschnitt betrifft den Richter, dem meine Sache mit Beteiligung des Nationalen Wissenschaftszentrums (NCN) per Auslosung zugewiesen wurde und der — gemäß seiner Vermögenserklärung — im selben Monat und Jahr Schenkungen in Höhe von insgesamt 400 000 PLN erhielt. Diese Schenkungen stammten nicht aus der Familie.
Zeitliche Übereinstimmung: Auslosung und 400 000 PLN-Schenkung
Aus den Unterlagen geht hervor, dass der Richter im selben Monat und Jahr, in dem ihm meine NCN-Sache zugelost wurde, Schenkungen in Höhe von insgesamt 400 000 PLN erhielt. In seiner Vermögenserklärung für 2023 gab er die Schenker nicht als Familienangehörige an.
Aus der Sicht der richterlichen Unparteilichkeit wirft eine solche zeitliche Übereinstimmung erhebliche Fragen auf: zur Herkunft und Rechtsgrundlage der Schenkungen; zur Pflicht zur Selbstablehnung (iudex inhabilis / suspectus); zur Pflicht der vollständigen und wahrheitsgemäßen Offenlegung in der Vermögenserklärung.
Ausstehend — Quelldokumente werden ergänzt
Es folgen: vollständige Vermögenserklärung 2023; juristische Analyse „Annahme einer 400 000 PLN-Schenkung durch einen Richter und richterliche Unparteilichkeit“; Name des Richters, Aktenzeichen und Auslosungsdatum.